Was hilft gegen Dreimonatskoliken? Fünf Tipps, die mich gerettet haben

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Von Globulis, über Tropfen bis hin zu Wärmekissen.
Fünf Tipps gegen die sogenannten Dreimonatskoliken, die mir sehr geholfen haben.

In den ersten drei bis vier Monaten plagen die kleinen Schätze meist heftige Bauchschmerzen. Das trieb mich oft an den Rand des Wahnsinns, weil meine vier Wochen alte Tochter damals immer bitterlich geweint hat. Sie strampelte mit den Beinchen und konnte sich gar nicht helfen, weil das Bäuchlein so zwickte. Das Ganze ist bekannt unter dem Namen Dreimonatskoliken. Meine Tochter ist nun über drei Monate und hat trotzdem noch manchmal diese Schmerzen. Es wird leichter, aber es ist nicht automatisch nach drei Monaten vorbei.

Ich konnte sie nicht leiden sehen und hab mich deshalb informiert, welche Möglichkeiten es gibt, diese Bauchschmerzen in den Anfangsmonaten zu lindern.

 

Fünf Tipps gegen die Dreimonatskoliken

Sab Tropfen
Meistens kam das Bauchweh abends. Deshalb gab ich meiner Tochter abends bevor ich sie stillte, oder später auch mit dem Fläschchen, immer 10-15 Sabtropfen. In ganz schlimmen Fällen auch mal 20. Danach wurde es besser und sie entspannte sich.

Vor dem Füttern ein paar Sabtropfen helfen gegen die Dreimonatskoliken
Vor dem Füttern ein paar Sabtropfen helfen gegen die Dreimonatskoliken

Windsalbe
Die Windsalbe wird nach dem Bad oder am Abend im Uhrzeigersinnn um den Bauchnabel einmassiert. Es hilft den Verdauungsprozess zu fördern und verhütet Blähungen.

Fenchel-Kümmel-Öl für Kinder
Das Fenchel-Kümmel-Öl wird ähnlich wie die Windsalbe im Uhrzeiersinn um den Bauchnabel herum vorsichtig einmassiert. Wenn die Babys einen sehr harten Bauch haben, bitte nicht massieren oder nur sehr vorsichtig.

Globulis
Es gibt die Möglichkeit sich Globulis aus der eigenen Muttermilch anfertigen zu lassen. In verschiedenen Dosierungen können diese auch gegen Blähungen helfen. Allerdings müssen die Globulis regelmäßig genommen werden. Informationen dazu gibt es in Apotheken oder im Krankenhaus.

Wärmekissen
Es muss nicht immer gleich eine ganze Apotheke sein. Oft hilft auch nur ein bisschen Wärme und Köpfchen streicheln.

Manchmal sind es keine Bauchschmerzen, die das kleine Menschlein plagen, sondern einfach allgemeines Unbehagen. Dann kann auch eine Autofahrt beruhigen oder einfach in den Kinderwagen einpacken und eine Runde um den Block fahren.

WICHTIG: Ihr seid keine schlechten Eltern. Es geht uns allen so. Jeder einzelne von uns kommt manchmal an seine Grenzen. Wichtig ist, dass man sich abwechselt, so dass der Partner wieder auftanken kann. Am einfachsten ist es immer Eure Hebamme zu Rate zu ziehen. Die kann Euch die richtigen Tipps geben und kommt zu jeder Zeit.

Was sind Eure Erfahrungen mit den Dreimonatskoliken? Ich freue mich über Eure Kommentare.

Eure Eva

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4 Kommentare auch kommentieren

  1. Julia sagt:

    Liebste Cousine,
    ich habe noch keine Tipps und Erfahrungen 😉 aber ich freue mich sehr, dich einmal zu Rate zu ziehen! Die süße Maus kann sich glücklich schätzen so eine tolle und liebevolle Mama wie dich zu haben!!!
    Ich finde deine Seite toll und lese jeden deiner Artikel mit Freude!

    Viele Bussis, Julia 🙂

    1. Eva sagt:

      Vielen Dank für den schönen Kommentar 🙂

  2. Tanja E. sagt:

    Liebe Eva ? ,
    Ich weis von was du da sprichst und kann dir zustimmen. Die Tipps sind genau richtig ??
    Uns helfen auch die kümmelzäpfchen von wala recht gut ?
    Freu mich schon auf weitere news ?

    1. Eva sagt:

      Hi Tanja, die Kümmelzäpfchen kenn ich noch gar nicht. Danke 🙂

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